Gemeinschaftspraxis Velen

Kurzvorstellung der Praxis

Nur gemeinsam können Ärzte und Patienten eine Heilung oder Linderung von Erkrankungen erreichen. Als hausärztliche Praxis versuchen wir diesem Leitspruch gerecht zu werden und bemühen uns nach Kräften ein offenes Ohr für die Anliegen und Beschwerden unserer Patienten zu haben. Wir hoffen dadurch unseren Patienten Orientierung im komplexen Gesundheitssystem zu geben und dadurch unnötige Diagnostik und Therapien zu vermeiden. Wer eine Erkrankung und deren Therapie richtig verstanden hat, wird fähig sein damit umzugehen.

Leistungen der Praxis

Die Gesundheitsvorsorge zielt darauf ab, häufige Erkrankungen (wie z.B. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Herzinfarkt, Krebserkrankungen) frühzeitig zu erkennen und, wenn möglich, deren Entstehung oder Fortschreiten zu verhindern. Sprechen Sie einfach unsere Mitarbeiterinnen an. Diese werden einen entsprechenden Termin mit Ihnen vereinbaren. Der Ablauf ist ganz einfach: es werden zwei Termine an zwei unterschiedlichen Tagen vereinbart. Beim ersten Termin wird Blut abgenommen und der Blutdruck gemessen. Beim nächsten Termin erfolgt die ärztliche Untersuchung und Besprechung der Befunde. Wenn Sie einen individuellen Check-up wünschen, sprechen Sie uns an.

Lesen Sie hierzu die Richtlinie des gemeinsamen Bundesausschusses.
Impfungen gehören zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen in der Medizin. Durch sie können Krankheiten und deren Ausbreitung verhindert werden. Beim Impfen werden spezifische Eiweiße der Krankheitserreger von z.B. Mumps, Masern oder Röteln in den Körper des Patienten mittels einer Spritze eingebracht. Das Immunsystem kann nun eine krankheitserregerspezifische Abwehr aufbauen. Impfungen werden seit Jahrhunderten durchgeführt und gelten in der Medizin als sicheres und zuverlässiges Verfahren. Impfreaktionen sind meist harmlose abgeschwächte Immunreaktionen des Körpers. Zu schweren Impfreaktionen kommt es in der Regel nur, wenn der Patient unter einer (sehr seltenen) Allergie z.B. gegen bestimmte Stoffe des Impfserums leidet. Falls Sie sich nicht sicher sind, werden wir Sie gerne eingehend beraten.

Alle Impfungen werden nach Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-KochInstitutes durchgeführt. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen diese Webseite des Grünen Kreuzes.

In Deutschland ist es in den letzten Jahren zu einer zunehmenden Impfmüdigkeit gekommen. Dies liegt zum einen daran, dass aus verschiedenen impfkritischen Quellen den Impfstoffen nachteilige Wirkungen nachgesagt werden; z.B. wird zurzeit von vielen Impfgegnern angeführt, dass das in den Impfstoffen enthaltene Aluminium giftige Wirkung im Körper entfalten könnte. Des weiteren wurde in der Vergangenheit von Impfgegnern ein Zusammenhang zwischen Autismus und Mumps-, MasernRötelnimpfung hergestellt. Wenn Sie durch diese Meldungen verunsichert sind und Informationsbedarf haben, können Sie sich gerne an uns wenden. Wir beraten Sie unabhängig über die aktuelle Studienlage zur Sicherheit von Impfungen.
Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Menschen. Deswegen haben Versicherte ab dem 35. Lebensjahr ein Anrecht auf eine Untersuchung zum Hautkrebs-Screening durch einen qualifizierten Arzt. Hierbei wird der gesamte Körper (auch behaarte Kopfhaut und Ano-Genitalregion) auf verdächtige Veränderungen inspiziert.
https://hautkrebs-screening.de/
Während die Vorsorgeuntersuchung für viele Frauen schon selbstverständlich geworden ist, scheuen sich noch viele Männer vor dem Gang zum Hausarzt. Doch gerade für Männer die Krebsvorsorge in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Das Prostatakarzinom ist neben dem Lungen- und Darmkrebs eine der häufigsten Krebsformen im Alter. Da die Frühform dieses Krebses jedoch schon in jungen Lebensjahren beginnen kann, ist es wichtig, diese zu erkennen und durch eine definitive Therapie zu beseitigen. Wir bieten hier eine individuelle Krebsvorsorge neben der Vorsorgeuntersuchung der gesetzlichen Krankenversicherung als „Selbstzahlerleistung“ an.
Hier wird neben der klinischen Untersuchung eine ergänzende sonographische Untersuchung des Abdomens und eine Tumormarkerbestimmung (PSA) im Serum durchgeführt. Lesen Sie hierzu die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie durch.
Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Es handelt sich hierbei um eine nicht-physiologische dauerhafte Erhöhung des Blutzuckerspiegels im Blut. Je nach Ursache der Blutzuckererhöhung wird die Erkrankung in verschiedene Typen eingeteilt. Beim so genannten Diabetes mellitus Typ I handelt es sich um eine zum großen Teil genetisch bedingte Erkrankung, welche bereits im Kindesalter oder frühen Erwachsenenalter auftritt. Bei dieser Erkrankung richtet sich die körpereigene Immunabwehr gegen die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Durch diese sogenannte Autoimmunreaktion kommt es nach und nach zur vollständigen Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse. Da im Körper das Insulin gebraucht wird, um den Blutzuckerspiegels zu senken und den Zucker zur weiteren Verarbeitung in die Zellen einzuschleusen, bleibt dieser bei einem Insulinmangel deutlich erhöht. Deshalb müssen Typ I-Diabetiker Insulin (per Spritze) substituieren.

Der so genannte Diabetes mellitus Typ II wird auch Alterszucker genannt, weil er sich meist im höheren Lebensalter manifestiert. Bei diesem Krankheitsbild liegt anders als beim Typ 1 Diabetes mellitus kein Insulinmangel vor, sondern die Insulinwirksamkeit ist aufgrund einer Art Abnutzung deutlich reduziert. Da wie bereits oben erwähnt das Insulin im Körper wichtig ist, um den Blutzuckerspiegel zu senken, kommt es auch bei diesem Krankheitsbild zu einer dauerhaften Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Wenn durch bestimmte Medikamente der Blutzucker dauerhaft erhöht wird, spricht man auch vom Typ III Diabetes mellitus. Dieser Typ ist selten und wird von den Ärzten aber oft erkannt, da es sich häufige um erwartete Nebenwirkung bestimmter Medikamente (z.B. Cortison) handelt.

Die dauerhafte Erhöhung des Blutzuckerspiegels führt schließlich zu einer beschleunigten Verkalkung des Gefäßsystems und damit zu den typischen Folgeerkrankungen einer langjährigen DiabetesErkrankung. Hierzu zählen die koronare Herzkrankheit, die periphere arterielle Verschlusskrankheit, Niereninsuffizienz sowie Schädigung der peripheren Nerven und der Netzhaut des Auges. Um diese Folgen der chronischen Blutzuckererhöhung zu vermeiden, ist eine konsequente Therapie und fachgerechte Begleitung erforderlich. Diese Qualität gewährleisten wir durch Orientierung an den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und der Deutschen Diabetes Gesellschaft.
Der Mensch besteht nicht nur aus Organen deren Funktion gestört sein kann, sondern bei Erkrankungen handelt es sich um komplexe Prozesse die neben der Störung der Organfunktion meist auch zu einer Beeinträchtigung der Psyche führen. Deshalb umfasst die medizinische Versorgung von organischen Erkrankung auch immer die Behandlung der psychischen Komponente. Vor allem chronische Erkrankungen stellen für das Individuum meist einer starke Belastungssituation dar. Häufig kommt es zu dem Gefühl einer existenziellen Bedrohung, welche schließlich in fluktuierende Angstzustände münden kann.

Andersrum kann es auch bei psychischen Belastungssituationen zu körperlichen Symptomen kommen. Da diese psychosomatischen Beschwerden in der Vergangenheit häufig als trivial abgetan wurden haben viele Patienten heutzutage Angst mit entsprechenden Beschwerden zum Arzt zu gehen. Aber gerade die fachgerechte Behandlung psychosomatische Störungen kann deren Kodifizierung verhindern und zu einer deutlichen Linderung und vielleicht sogar Heilung beitragen. Häufig ist es den Betroffenen gar nicht bewusst dass die Ursache Ihrer Beschwerden (z.B. chronische Bauchschmerzen) in einem nicht verarbeiteten Konflikt oder einer in der Vergangenheit liegenden psychischen Belastungssituation zu suchen sind. Die psychosomatische Grundversorgung gehört zu dem Aufgabenbereich des Hausarztes. Auch hier richten wir uns zur Qualitätssicherung nach den aktuellen Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften.
Seit Jahren wird die Todesstatistik von Herz-Kreislauf-Erkrankungen angeführt. D.h. die häufigste Todesursache in Deutschland sind Folgeerkrankungen von Verkalkungen des Gefäßsystems. Hierzu gehört auch der Herzinfarkt und die damit verbundene Verkalkung der Herzkranzgefäße (so genannte koronare Herzkrankheit). Bei der Behandlung dieser Erkrankung werden hohe fachliche Anforderungen an den Arzt gestellt. Durch die überragende Bedeutung dieser Erkrankungsgruppe (Todesstatistik) wird Betroffenen (z.B. nach Herzinfarkt, Stentimplantation oder bei Durchblutungsstörung der Beine oder der hirnversorgende Gefäße) von der gesetzlichen Krankenversicherung besondere Programme angeboten um eine weiteres fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Hierbei handelt es sich um die so genannten Disease Managementprogramme der gesetzlichen Krankenkassen. Auch hier findet die Behandlung ausschließlich nach den Leitlinien der europäischen und deutschen Fachgesellschaften für Kardiologie statt. Dies sichert für Sie die Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards.

Besonders wichtig ist für die Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung. Hier kann die Vorsorgeuntersuchung der gesetzlichen Krankenversicherung in unserer Praxis um weitere sinnvolle Leistungen ergänzt werden z.B. die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschall (Echokardiographie), wie Untersuchung der hirnversorgende Gefäße mit Ultraschall (Duplexsonographie). Anschließend an eine Ultraschalluntersuchung des Herzens oder der Herrn versorgenden Gefäße sollte noch eine so genannte Fahrrad-Ergometrie (Belastung EKG) durchgeführt werden.
Asthma bronchiale ist eine Erkrankung der Atemwege die meist schon im Kindesalter oder jungen Erwachsenenalter das 1. Mal diagnostiziert wird. Hiervon abzugrenzen ist die so genannte chronisch obstruktive Lungenerkrankung welche eine Folge des Rauchens oder auch manchmal eine Folge beruflicher Noxen ist. Die Behandlung des Asthma bronchiale und der CO PD unterscheiden sich fundamental. Deshalb ist eine genaue Unterscheidung für die weitere Therapie und den Behandlungserfolg essenziell.

Während das Asthma bronchiale durch eine anfallsweise, meist fast vollständig reversibel Verengung der mittleren und kleinen Atemwege charakterisiert ist, handelt es sich bei der CO PD um eine dauerhafte meist gar nicht oder nur gering reversible Verengung derselben Atemwege. Hier ist eine genaue Diagnostik und Diagnose der Erkrankung von entscheidender Bedeutung. In unserer Praxis werden alle hierfür notwendigen Gerätschaften vorgehalten. Da Erkrankungen sich im Laufe des Lebens verändern sind regelmäßige Verlaufskontrollen bei beiden Erkrankungen zur kontinuierlichen Therapieanpassungen sinnvoll sinnvoll. Außerdem kann so einer möglichen Zerstörung der und damit einhergehende Abfall der Lungenfunktion vorgebeugt werden. Durch die Häufigkeit der Erkrankung haben auch hier die Krankenkassen im Einvernehmen mit der Ärzteschaft spezielle Vorsorgeprogramme aufgelegt. Diese so genannten Disease Management Programme werden auch in unserer Praxis angeboten. Bitte sprechen Sie unser Team an.
Die Palliativmedizin stellt eine besondere Disziplin der Schulmedizin dar. Sie befasst sich mit den Bedürfnissen und Leiden unheilbar Kranker und sterbender Menschen. Da eine Heilung bei einer fortgeschrittenen Krebserkrankung nicht mehr Das Ziel einer Therapie sein kann, so kann wenig der letzte Weg des Patienten so angenehm wie möglich gestaltet werden. Dies kann neben der psychosozialen Begleitung durch Fachkräfte auch durch schonende medikamentöse Therapie erreicht werden. Aufgrund der großen Bedeutung der Krebserkrankung für die Volksgesundheit haben die Krankenkassen gemeinsam mit Ärztevertretern die palliative Versorgung im ambulanten Bereich gestärkt. Es gibt zunehmend mehr und mehr Unterstützung für Familien wie dieses schwere Schicksal erleiden müssen und einen nahen Angehörigen mit einer todbringenden Erkrankung pflegen müssen. Für die fachgerechte Versorgung des Patienten und Unterstützung der Angehörigen ist die Einschreibung in ein so genanntes palliative Netz durch den Patienten oder seinem gesetzlichen Vertreter notwendig. Hieraus entstehen keine weiteren Verpflichtungen, sondern es können weitere Strukturen der ambulanten Versorgung genutzt werden. Bitte sprechen Sie uns an. Um Patienten und angehörigen eine Qualitativ hochwertige und kompetente Versorgung anbieten zu können, richten wir uns nach den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.
Die Präventivmedizin hat in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen, dennoch ist sie nur in einem minimalen Umfang Teil des Leistungsangebotes der gesetzlichen Krankenkassen. Ab dem 35. Lebensjahr wird von den gesetzlichen Krankenkassen eine allgemeine körperliche Untersuchung mit Untersuchung der Blutfette und des Blutzuckers sowie des Urinstatus erstattet. Wenn Sie eine umfangreichere Vorsorgeuntersuchung wünschen, sprechen Sie uns gerne an.
Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie). Hierbei wird die Pumpfunktion des Herzens mittels Ultraschallverfahren dargestellt. Diese Untersuchung kann dazu dienen einen drohenden Herzinfarkt zu erkennen oder unklare klinische Zustände wie z.B. allgemeine Abgeschlagenheit schwächer chronische Müdigkeit und Leistungsinsuffizienz abzuklären. Bei bekannter Herzerkrankung (z.B. KHK, Herzinsuffizienz) kann diese Untersuchung auch einer Verlaufskontrolle dienen. Vor sportmedizinischen Untersuchungen sollte ebenfalls eine Ultraschalluntersuchung des Herzens erfolgen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Ultraschalluntersuchung des Herzens kann von unserer Praxis nur als Privatleistung erbracht werden kann.
Die Schilddrüse ist ein hormonaktives Organ und steuert verschiedene Stoffwechselprozesse in unserem Körper. Sie unterliegt im Laufe des Lebens natürlichen Alterungsprozessen, es kann zu einer Über- oder Unterfunktion kommen. Eine Schilddrüsenunterfunktion führt zu einem Mangel an Schilddrüsenhormon, dadurch kommt es zu Symptomen wie Übergewicht, chronischer Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Kälteempfindlichkeit. Außerdem kann es zu Veränderungen des Haarwachstums mit vermehrtem Haarausfall kommen. Eine Schilddrüsenüberfunktion dagegen kann zu Gewichtsabnahme, nervöser Unruhe, Herzrasen und Hitzegefühl führen.

Neben der Untersuchung der Schilddrüsenhormone im Blut ist die Ultraschalluntersuchung ein zuverlässiges Verfahren, um Krankheiten der Schilddrüse aufzudecken. Dazu gehören u.a. gutartige und bösartige Vergrößerungen mit oder ohne Hormonsekretion (sogenannte heiße bzw. kalte Knoten) und Autoimmunerkrankungen. Wenn keine Schilddrüsenerkrankung vorliegt, ist auch diese Untersuchung als Selbstzahlerleistung verfügbar. Sprechen Sie einfach unsere Mitarbeiter an.
Zu einer vollständigen Vorsorgeuntersuchung gehört auch die Untersuchung der Organfunktionen mittels serologischer Methoden. In der Medizin sind viele Blutuntersuchungen möglich. So kann man z.B. die Funktion der Niere anhand deren Fähigkeit, einen bestimmten Stoff (Kreatinin) aus dem Blut zu filtern, abschätzen. Analog hierzu kann man auch die Funktion anderer Organe (z.B. der Leber, der Schilddrüse, des Herzens und etlicher körpereigener Drüsen) abschätzen. Des weiteren lassen sich mit serologischen Methoden auch viele Krankheitserreger nachweisen. So kann z.B. die Ursache für ein chronisches Müdigkeitssyndrom eine latente bakterielle oder virale Infektion im Körper sein. Wenn ein konkreter Krankheitsverdacht besteht, sind die meisten laborchemischen Untersuchungen Teil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherungen. Bei besonders neuen Methoden, welche noch nicht abschließend von der Ärzteschaft und den Krankenversicherungen geprüft worden (s. Richtlinien des GBA) sind oder wenn kein konkreter Krankheitsverdacht besteht, kann man selbstverständlich auch Laboruntersuchungen gegen Bezahlung durchführen lassen. Auch hier beraten wir Sie gerne.
Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine der ältesten und immer noch eine der zuverlässigsten medizinischen Untersuchungsmethoden überhaupt. In diesem Verfahren werden die Herzströme an der Körperoberfläche abgeleitet und mittels (heutzutage elektronischem) Schreiber aufgezeichnet. Mit dieser Methode können Erkrankungen des Herzens aufgedeckt oder Verlaufsuntersuchungen bei bekannten Erkrankungen durchgeführt werden. Das EKG ist bei vielen Vorsorgeuntersuchungen und bei einem großen Spektrum an Erkrankungen als sinnvolle Diagnostik durchzuführen.
Beim Belastungs-EKG werden die Herzströme während körperlicher Belastung abgeleitet. Meistens geschieht dies durch eine sogenannte Fahrradergometrie. Der Patient sitzt während der Untersuchung auf einem Fahrrad (Ergometer), im Laufe der Untersuchung werden die Schwierigkeitsgrade durch eine definierte Wattzahl erhöht.

Durch diese Untersuchung kann der Arzt das Herzkreislaufsystem unter Belastungsbedingungen beurteilen. Dies ist wichtig, da es bei einigen Erkrankungen erst ab einer gewissen Belastung zu Symptomen kommt (z.B. KHK). Diese Untersuchung ist häufig Teil von Vorsorgeuntersuchungen (z.B. die G26 oder Sportuntersuchungen), da außerdem eine Aussage zur allgemeinen Fitness des Patienten getroffen werden kann. Diese Untersuchung ist also auch geeignet, um abzuschätzen, ob Sie nach einer längeren Pause ohne Bedenken wieder sportlich aktiv werden können. (z.B. Amateursportler, welche berufsbedingt längere Zeit nicht sportlich aktiv gewesen sind).
Bei der Langzeit-Blutdruckmessung wird der Blutdruck über 24 Stunden alle halbe Stunde, nachts alle 2 Stunden gemessen. Diese Untersuchung ist wichtig bei Verdacht auf neu aufgetretenen Bluthochdruck, zur Verlaufskontrolle bei bekanntem Bluthochdruck oder zur weiteren Diagnostik bei bestimmten Formen von Bluthochdruckerkrankungen.

Zur Durchführung dieser Untersuchung erhalten Sie das 24-Stunden-Blutdruckmessgerät in unserer Praxis und geben dieses am Folgetag wieder ab. Anschließend kann das Gerät elektronisch ausgelesen und ausgewertet werden. Da der Blutdruck während des Tagesverlaufs und unter körperlicher Aktivität schwankt, sollte während der Aufzeichnungsdauer ein Aktivitätsprotokoll angelegt werden, um dem Arzt eine genauere Analyse der einzelnen Werte zu ermöglichen.
Der Lungenfunktionstest (Spirometrie) zählt zu den wichtigsten Untersuchungen zur Abschätzung der Lungenfunktion. Hierbei werden durch ein festgelegtes Atemmanöver der Atemstrom, das Lungenvolumen sowie weitere Parameter gemessen. Je nach Schwere der Erkrankung sind die Werte krankhaft verändert und es kann eine Aussage zum Ausmaß der Lungenschädigung getroffen werden.

Auch diese Untersuchung ist Teil vieler Vorsorgeuntersuchungen und wichtig zur Verlaufskontrolle von chronischen Atemwegserkrankungen, z.B. Asthma bronchiale und COPD.
Bei Disease Management-Programmen handelt es sich um systematische Behandlungsprogramme für bestimmte Erkrankungen 8s.u.) welche sicherstellen sollen, dass die Patienten nach den aktuellen Therapieempfehlungen der jeweiligen Fachgesellschaft für ihre Erkrankung behandelt werden. Sie wurden von der Bundesärzteschaft zusammen mit den Krankenkassen entwickelt. Zurzeit gibt es diese Behandlungsprogramme für 4 verschiedene Erkrankungen:
  • DMP Asthma Bronchiale
  • DMP COPD
  • DMP Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2
  • DMP KHK
dadurch diese Behandlungsprogramme eine regelmäßige qualitativ hochwertige Versorgung sichergestellt wird wird die Teilnahme von den Krankenkassen und der Bundesärzteschaft unterstützt. Grundsätzlich darf jeder Patient welcher unter einer der oben genannten Erkrankungen leidet an einem solchen Behandlungsplan teilnehmen wenn Sie mir hierzu erfahren wollen sprechen Sie uns an. Für weitere Informationen lesen Sie hierzu bitte auch die Stellungnahme der Deutschen Krankenkassen und der deutschen Ärzteschaft.
Durch die einfache Technik des Ultraschalls, können Ärzte Aussagen über Erkrankungen einzelner Organe im Bauchraum treffen. Mittels Ultraschallwellen werden die Strukturen und Organe im Bauchraum sichtbar gemacht. Auf diese Weise können zum Beispiel Gallensteine oder Nierensteine problemlos diagnostiziert werden. Ultraschallwellen Stellen nach derzeitiger Einschätzung kein Risiko dar und es handelt sich somit um eine risikoarme, aber sehr aussagekräftige Untersuchung.
Durch eine orientierende Untersuchung der Hauptschlagadern des Halses, können zum Beispiel Verkalkungen der Gefäße sichtbar gemacht und somit das individuelle Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko genauer abgeschätzt werden. Auch diese Leistung können Sie auf Wunsch in Anspruch nehmen.
Planen Sie einen Aufenthalt in exotischen Regionen der Erde? Damit Sie gesund zurückkehren beraten wir Sie gerne. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es sich bei der reisemedizinischen Beratung nicht um eine Regelleistung der Krankenkasse handelt. Die meisten Krankenkassen erstatten aber auf Anfrage sowohl die Kosten für die Beratung, als auch für die eventuell anfallenden Impfkosten. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.
Bitte bringen Sie zu dem Beratungstermin Ihren gültigen Impfausweis mit. Sie können sich vorab schon mal auf der Webseite des auswertigen Amtes über die aktuelle Situation in Ihrem Zielland informieren.

Unsere Ärzte

Dr. med. Annette Lenze

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnungen Phlebologie, Naturheilverfahren

Linus Steffens

Facharzt für Innere Medizin (hausärztl. tätig), Zusatzbezeichnungen: Betriebsmedizin, Prävention und Gesundheitsvorsorge, reisemedizinische Gesundheitsberatung

Dr. med. Michael Schmitt

Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Facharzt für Allgemeinmedizin, Zusatzbezeichnung: reisemedizinische Gesundheitsberatung

Dr. med. Christiane Harnacke

Ärztin in der Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin.

Unser Team

Um Ihre Wünsche und Belange kümmert sich unser Team von Medizinischen Fachangestellten.

Öffnungszeiten

Ab 7:30 Blutentnahme / Ultraschall
8:00-12:00 Freie Sprechstunde
12:00-13:00 Hausbesuche
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